Gartentipps: So gedeihen Kaiserkronen im Garten

Die Kaiserkrone (Fritillaria) gehört zu den auffälligsten Zwiebelblumen im Frühlingsgarten. Mit ihrem bis zu 120 cm hohen Blütenstand sorgt sie ab April für Struktur im Beet und zieht alle Blicke auf sich. Besonders die großen, glockenförmigen Blüten in Gelb, Orange oder Rot machen sie zur echten Hingucker-Pflanze.

Der richtige Standort für Kaiserkronen

Kaiserkronen lieben einen sonnigen Standort und gedeihen am besten in einem humosen, gut durchlässigen Boden. Wichtig ist ein ausgewogenes Feuchtigkeitsverhältnis: Im Frühling darf der Boden leicht feucht sein, im Sommer während der Ruhephase hingegen trocken und warm. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.

Pflege nach der Blüte: Das solltest du beachten

Nach der Blüte ziehen Kaiserkronen ihre Nährstoffe zurück in die Zwiebel. Dabei werden Blätter und Stängel gelb und trocknen langsam ein. Die Pflanzen sollten in dieser Phase nicht zu früh zurückgeschnitten werden, da sie die Nährstoffe für die nächste Blüte benötigen. Es empfiehlt sich, Kaiserkronen eher in den Beethintergrund zu setzen, damit die einziehenden Pflanzenteile später weniger auffallen.

Schöne Kombinationen im Beet

Kaiserkronen lassen sich gut mit anderen Stauden kombinieren, die das Beet auch nach der Blüte attraktiv halten. Besonders geeignet sind Pfingstrosen, Wiesen-Kerbel und Storchschnabel. Für eher trockene Pflanzungen bieten sich außerdem Goldgarbe, Mittelmeer-Wolfsmilch und die Rote Spornblume an.

Wann pflanzen? Der perfekte Zeitpunkt

Damit Kaiserkronen im Frühjahr kräftig blühen, sollten die Zwiebeln bereits im August oder September gesetzt werden. Wer früh kauft, hat zudem die größte Sortenauswahl.