G’sundes Südtirol: Vielseitiger Buchweizen

Buchweizen oder Schwarzplenten hat bei uns eine lange Tradition, laut unserem Radiodoktor Christian Thuile.

 

Buchweizen hat aber weder etwas mit Buchen noch mit Weizen zu tun und ist im engeren Sinne auch nicht einmal ein Getreide. Er gehört zu der Pflanzengruppe der Knöterichgewächse und wird daher als Pseudogetreide bezeichnet, wie beispielsweise auch Amaranth und Quinoa. Und genau diese Wurzeln sind ein großer Vorteil gegenüber den meisten Getreidearten, denn sie sind im Unterschied dazu glutenfrei und damit eine echte Alternative für alle, die sensibel auf das Klebereiweiß reagieren. Buchweizen nimmt aber auch mit seinen eigenen Inhaltstoffen eine Sonderstellung ein.

 

Als Lieferant von Vitalstoffen ist Buchweizen ein echter Spitzenreiter unter den Pflanzen. Er enthält beispielsweise viel Eisen, Magnesium und Zink und auch viele Proteine, also Eiweiße, so genannte essentielle Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst produzieren kann und daher von außen zugeführt braucht. Interessant ist Buchweizen auch, weil er praktisch alle B-Vitamine (mit Ausnahme von B-12) mitbringt und damit auch unserem Nervenkostüm zugute kommt. Übersäuerung ist heutzutage, aufgrund der allgemeinen Tendenz zu immer mehr Fertiggerichten, ein riesig großes Thema und auch hier stellt der Buchweizen ein echtes, gesundes Kontrastprogramm dar, da er extrem basisch ist und beim Entsäuern hilft.

 

Die kleinen Buchweizenkörnchen enthalten auch den Wirkstoff „Inositol“ und dieser kann den Zuckerhaushalt regulieren und das macht sie gerade für Diabetiker und Menschen mit Problemen mit dem Zuckerspiegel ideal. Den Wirkstoff „Rutin“ bekommen wir allerdings nur, wenn wir beim Buchweizen auch die Schale mitverwenden und das zahlt sich auf jeden Fall aus, denn er ist überaus wertvoll für die Blutgefäße und wirkt vor allem gegen Besenreisen und Krampfadern.

 

Außerdem tragen Inhaltstoffe im Schwarzplenten zur Regulierung des Blutdrucks bei und haben einen extrem langen Sättigungsgrad, sprich wir essen davon weniger und bekommen auch nicht so schnell wieder Hunger. Buchweizen enthält zudem noch Faserstoffe, die das Cholesterin binden und damit dazu beitragen, dass wir weniger Fett aus dem Darm in unser Blut aufnehmen. Und abschließend noch eine tolle Eigenschaft, die unsere Leber unterstützt, dieses beliebte Pseudogetreide ist auch eine Hilfe beim Entgiften.

 

„Vielseitiger Buchweizen“ in der Gesundheitspraxis „G’sundes Südtirol“.

 

In unserer Gesundheitspraxis „G’sundes Südtirol“ bekommen Sie wöchentlich Tipps und Infos vom bekannten Südtiroler Komplementärmediziner, Ernährungsexperten und Bestsellerautor: Dr. med. univ. Christian Thuile. Ihre Fragen können Sie uns auch mailen (bitte Telefonnummer angeben).