Unbroken

“Unbroken” ist die wahre Geschichte des amerikanischen Bomberfliegers Zamperini aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit „Unbroken“ bringt Hollywood-Star Angelina Jolie ihren zweiten Spielfilm in die Kinos und nimmt sich mit dem Zweiten Weltkrieg wieder einem ernsten Thema an.

Nachdem er als junger Bursche überall nur angeeckt ist, findet der italienische Einwanderersohn Louie Zamperini im Laufsport seine Berufung. Mit 19 Jahren schafft er es sogar als Mitglied des amerikanischen Leichtathletik-Teams zu den olympischen Spielen in Berlin 1936. Und auch hier verblüfft der Außenseiter alle mit seiner Leistung. Doch dann bricht der zweite Weltkrieg aus, und Louie dient als Bombenschütze bei der US Air Force im Krieg gegen Japan. Als seine Maschine im April 1943 über dem Südpazifik abstürzt, ist Louie einer von drei Insassen, die die Notwasserung überleben. In zwei Schlauchbooten treiben sie nun mitten auf dem Ozean, von Haien umzingelt, ohne Wasser und Nahrung – tagelang, wochenlang! Das Schlimmste aber steht Louie noch bevor, als er von japanischen Soldaten „gerettet“ wird.

 Während manche Kameraden es schaffen, in schlimmster Not an ihrem christlichen Glauben festzuhalten, wird für den Helden Louie seine in hartem Training erworbene Sportler-Einstellung lebenserhaltend. "Halt durch, dann kommst Du durch!" hat ihm sein großer Bruder am Beginn seiner Läuferkarriere eingebläut.

Angelina Jolie inszeniert ihr Kriegsdrama als zermürbendes Kino, dem jedoch wegen seiner etwas glatten Hauptfigur der grosse emotionale Tiefgang fehlt. Packend ist es vor allem in den Szenen auf hoher See und im Kriegsgefangenlager, und auch sonst gibt es kaum Hänger im zweiten Werk der Regisseurin. Definitiv sehenswert, aber kein Muss!