Traumfrauen

Anika Decker Die Autorin von «KeinOhrHasen» und «ZweiOhrKüken» schickt in ihrer ersten Regiearbeit „Traumfrauen“ ein deutsches Star-Ensemble mit Hannah Herzsprung, Iris Berben, Karoline Herfurth und Elyas M'Barek durch die Irrungen und Wirrungen der Liebe.


Für Leni Reimann bricht die Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr zukünftiger Ehemann seit Monaten fremdgeht. Deprimiert flüchtet sie in die WG ihrer Schwester Hannah, die selbst von der Rolle ist.. Der Fels in dieser Brandung ist beider beste Freundin Vivi – sie bringt Leni auf Kurs und erklärt ihr, wie viele One-Night-Stands nötig sind, um Liebeskummer zu überwinden.

Alle drei kümmern sich um Margaux, die Mutter der Schwestern, denn die wurde von ihrem Mann wegen einer Jüngeren verlassen. Auf der Suche nach der großen Liebe stolpern die vier durch einen Hindernisparkour aus Seitensprüngen, One-Night-Stands, Peinlichkeiten, kleinen Triumphen und riesigen Enttäuschungen … Da kann frau den idealen Mann im Eifer des Gefechts schon mal übersehen, selbst wenn er so charmant und ehrlich wie Josef ist

Wenngleich der Regisseurin Anika Decker Decker vermutlich kein ähnlich großer Kulthit gelungen ist wie mit Keinohrhasen so macht die Regiedebütantin ihre Sache nicht schlecht. Ihr Film zeichnet das weibliches Gefühlsleben liebevoll nach, und erinnert alle von Liebeskummer gebeutelten Frauen, dass das Leben ein Happy End bereithält. Somit erhält «Traumfrauen» schon von vornherein eine zuckersüße Daseinsberechtigung, die dem Film über viele dramaturgische Schwächen hinweghilft.