TOP 10 Spartipps

Heute ist Weltspartag – der Tag, an dem früher alles, was das ganze Jahr eifrig angespart wurde mit Stolz und Freude auf die Bank gebracht wurde.

Und wie viel haben Sie im letzten Jahr angespart? Wenig bis gar nichts? Dann sollten Sie Ihr Spar- bzw. Ausgabeverhalten erhöhen.

Hier die TOP 10 Spartipps, damit nächstes Jahr mehr Kies im Sparschwein landet:

1. Jeder Vorsatz braucht ein Ziel
Wie bei jedem guten Vorsatz gilt es konkrete Ziele festzulegen. Dabei muss nicht unbedingt definiert werden, welche Summe angespart werden soll. Ein großes Gesamtziel ist allerdings hilfreich, z.B. Ausbildungsgeld für die Uni-Jahre des eigenen Kindes, Geld für einen lang ersehnten Urlaub in einer Traumdestination oder die Anschaffung eines Autos.

2. Bewusstes Ausgeben
Ermitteln Sie via App oder einfach durch Mitschreiben welche Ausgaben Sie wöchentlich oder monatlich tätigen. Wo ist Einsparungspotential? Welche Ausgaben bringen Ihnen effektiv einen Mehrwert? Viele Menschen haben nicht genützte Zeitschriftenabos, sind im Fitnesscenter eingeschrieben ohne hinzugehen oder fahren aus Gewohnheit mit dem Auto, obwohl sie auch problemlos zu Fuß oder mit dem Bus in die Arbeit fahren könnten. Die Umwelt und die Gesundheit würden es Ihnen danken!

3. Dinge selbst herstellen
Pizzateig wird oft gekauft, obwohl er in der Herstellung ganz simpel ist und kaum etwas kostet. Und geriebener Parmesan kostet im Kilopreis weit mehr als im Stück. Dennoch kaufen viele aus Bequemlichkeit den gerieben verpackten Käse. Auch verschiedene Kosmetikprodukte wie beispielsweise Peelings lassen sich mit Leichtigkeit und viel Spaß selbst herstellen.

4. 10-Minuten / 30-Tage-Regel
Bei großen Ausgaben lohnt es sich 30 Tage vor der Anschaffung zu reflektieren, ob es effektiv notwendig ist. Bei kleineren Käufen gilt hingegen die 10-Minuten-Regel. So werden Spontan- bzw. unüberlegte Käufe vermieden.

5. Einkaufslisten helfen
Vollgefüllte, bunte Regale, attraktive Angebote und einladende Vorteilspackungen - wer war da noch nicht in Versuchung etwas Ungeplantes in den Einkaufswagen zu werfen? Genau, jeder! Und wie viele von uns haben es im Nachhinein bereut? Wohl ebenso viele! Deshalb am besten ein Einkaufsliste schreiben und - noch viel wichtiger - halten Sie sich auch daran!

6. Schwöre dem Markenwahn ab
Gemeint sind dabei nicht nur Kleidermarken, sondern auch Lebensmittelmarken. Denn die Marke oder der Preis geben nur selten ein Indiz auf die Qualität der Produkte. Ein Tipp: Grundsätzlich kann man sich auf die Länge und Verständlichkeit (für den Durchschnittsmenschen) der Zutatenliste verlassen. Je kürzer, desto natürlicher ist das Produkt in den meisten Fällen.

7. Frühstücke wie ein Kaiser
Einer der bekanntesten Diättipps hilft auch beim Sparen. Denn das Frühstück konsumiert man zuhause und daher kostengünstiger – weil selbst zubereitet! Alle Speisen, Getränke und Snacks, die während des Tages in einem Restaurant, einem Imbiss oder einer Bar konsumiert werden, bringen vergleichsweise höhere Kosten mit sich. Der Kaffee zuhause kostet im Normalfall weniger als die Hälfte. Darum gilt das Motto: Frühstücken lohnt sich!

8. Auswärtsessen & bequemer Lieferservice sind Kostenfallen
Auch das kennt jeder: Man kommt müde und spät von der Arbeit nachhause und die Lust zum Kochen ist gleich Null. Ins Restaurant zu gehen oder einmal lässig eine Pizza liefern zu lassen, ist da eine willkommene Abwechslung. Wird es zur Gewohnheit, geht es aber schnell ins Geld. Es ist besser des Öfteren etwas mehr zu kochen und portionsweise einzufrieren. Dann hat man schnell etwas zum Essen, wenn man es braucht.

9. Bar statt Karte
So bequem Bankomat- und Kreditkarte auch sind - wer sparen will, verzichtet lieber darauf! Denn zum einen verliert man durch Bezahlen mit Karte ein wenig das Gefühl für das ausgegebene Geld. (Ein ausgegebener Geldschein ist weg, die Karte bekommt man zurück.) Zum anderen verführt die Karte vermehrt dazu auf Kredit zu kaufen und gilt als Schuldenfalle.

10. Richtiges Timing beim Urlaub buchen
Reisen sollten am besten entweder sehr kurzfristig oder weit vorab geplant werden, um von Last Minute- oder Frühbucher-Angeboten profitieren zu können. Sich bei verschiedenen Reiseportalen anzumelden, kann helfen über derlei Angebote informiert zu werden. Auch Alternativen zum klassischen Hotel, wie z.B. einfach Agrotourismus-Unterkünfte sowie Privatwohnungsvermietungen schonen die Geldbörse.