Kinotipp: Das grenzt an Liebe

Die wunderbare Diane Keaton und der  bezaubernd grimmige Michael Douglas spielen als zankendes Nachbarspaar auf. 

Mit Freuden ein Ekel - so lebt Oren Little (Michel Douglas) schon seit vielen Jahren sein Leben. Er hat als Immobilienmakler viel Geld gemacht, seine Frau ist verstorben und zu seinem Sohn hat er keinen Kontakt. Eigentlich perfekt für den Menschenfeind - wenn da doch nicht seine nette Nachbarin Leah wäre... 

Leah(Diane Keaton) schafft es, in dem Beinahe-Rentner Gefühle zu wecken, die  dieser schon lange nicht mehr gespürt hat. Zaghaft versucht Oren der Sängerin den Hof zu machen. Aber auch als sich die beiden endlich näher kommen, legt Oren sein rüpeliges Benehmen nicht ab

Erst als seine ihm bisher unbekannte Enkelin Sarah bei ihm einquartiert wird, wendet sich das Blatt.  Die mitfühlende Leah kümmert sich um die Neunjährige und liest dem erziehungsfaulen Griesgram bald die Leviten.

Mit Michael Douglas und Diane Keaton treffen in "Das grenzt an Liebe" zwei bestens aufgelegte Hollywood-Legenden aufeinander. Der Film wurde von Rob Reiner produziert und er übernahm auch die Regie. Reiner kennt man noch als Regisseur von "Harry und Sally" und "Wo die Liebe hinfällt. Was  kommt, ist ebenso vorhersehbar wie  erwünscht: Als romantische Komödie der alten Schule funktioniert "So etwas wie Liebe" herrlich: natürlich mit absehbarem Happy End für den alten Stinkstiefel Michael Douglas und die charmante Diane Keaton.