Kingsman: The Secret Service

Regisseur Matthew Vaughn adaptiert mit Kingsman: The Secret Service nach den erfolgreichen X-Men erneut einen Comic. Ein internationaler Geheimdienst will mit der Rekrutierung von Teenagern ohne Perspektive seinen zukünftigen Bedarf an Spionen decken.


Sie sind elegant, haben Stil und sind unbestechlich. Sie setzen sich für Recht und Ordnung ein und versuchen, die Welt vorm Chaos zu retten: Die Kingsman. Eine geheime Organisation, die seit vielen Jahren aktiv ist. Doch auch Kingsman sind nicht unverwundbar und so hat ihre Zahl in den vergangenen Jahren spürbar abgenommen. Zeit für eine Verjüngungskur und Harry Hart - Codename Galahad - hat bereits einen aussichtsreichen Kandidaten im Auge, den jungen Draufgänger Gary "Eggsy" Unwin .

Doch einen übereifrigen Jungspund zu einem echten aristokratischen Superspion zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Vor allem da der Multimilliardär Valentine einen perfiden Plan ersonnen hat, die Überbevölkerung auf der Erde auf ganz unkonventionelle Weise zu lösen und die Zeit drängt...

"Kingsman - The Secret Service" ist all das, was die neueren James-Bond-nicht mehr sind: Der auf der Comicserie "The Secret Service" beruhende Film bedient einerseits die ganz klassischen James-Bond-Klischees und führt sie zugleich ad absurdum. "Kingsman" ist zugleich der bessere James Bond und seine respektlose Parodie. Der Film steckt voller altbekannter Versatzstücke und bietet viele echte Überraschungen. Die Komödie kombiniert gekonnt feinstes britisches Understatement mit gröbsten Haudrauf-Effekten.