Jupiter Ascending

„Jupiter Ascending“ ist ein Science-Fiction-Drama um eine junge Frau, die die Herrschaft der Königin des Weltalls bedroht. Ausgedacht und gedreht von den Machern der "Matrix"-Trilogie: den Geschwister Wachowski.

Mila Kunis spielt die russische Immigrantin Jupiter Jones, die ohne Aufenthaltserlaubnis in Chicago lebt und Toiletten putzt. Ihr Motto lautet: „Ich hasse mein Leben.“ Als sie jedoch eines Tages von Aliens entführt wird und ein Hüne mit Spitzohren namens Caine ihr das Leben rettet, ändert sich ihre Einstellung. Caine offenbart ihr, dass die Erde nur einer von vielen bewohnten Planeten im Universum ist - und sie die rechtmäßige Eigentümerin. Ein kosmisches Ränkespiel beginnt, denn Angehörige der mächtigen Abrasax-Dynastie erheben ihrerseits Anspruch auf die blaue Kugel.

Die Matrix-Macher Lana und Andy Wachowski entführen in die Weiten des Kosmos, mit rasanten Kamerafahrten, aufwendigen Bildern von fernen Sternen und Galaxien und gewaltigen Explosionen und Kampfszenen - und das in 3D. Eine Mischung aus Superheldenkino und Weltraumabenteuer, wie man es allerdings schon öfter im Kino gesehen hat.

Es wäre gelogen, zu sagen, dass die Effekte nicht eindrucksvoll und perfekt seien. Schlachtkreuzer und Raumgleiter beharken sich. Unter der Dunstglocke eines Planeten wartet eine Stadt der gotischen Kathedralen. Im Palast-Interieur mischen sich prächtig altägyptisch und Art déco. Aber: „Jupiter Ascending“ ist bombastisches Blockbuster-Kino von der Stange und auf Nummer sicher.