Gartentipps: Gut in Form, alles rund um den Buchs

Kugeln, Pyramiden, Säulen, Spiralen oder sogar Tierfiguren, der Buchsbaum lässt alles mit sich machen! Aber nicht nur in den Renaissance-Gärten Frankreichs machen Buchshecken eine gute Figur. Sie können auch Ihren Garten oder Balkon mit dem grünen Busch aufpeppen.

Buchs mit Schablonen schneiden Zunächst schwierig erscheinende Tierfiguren lassen sich problemlos mit Hilfe von Schablonen modulieren.  Einmal auf den Buchsbaum übergestülpt, müssen lediglich die überstehenden Triebe abgeschnitten werden. Bei einem kleineren Buchsbaum sollte dieser zunächst in seine Form hineinwachsen. Geduld ist da das oberste Gebot, denn Buchsbäume wachsen recht langsam. Ist die gewünschte Größe erreicht, wird der Buchsbaum nur noch entlang der Drahtschablone zurück geschnitten

Regeln für den Schnitt

  • Buchsbaum eignet sich deshalb so gut zum Schneiden, weil er sogar im Inneren noch grüne Blätter hat. 
  • Das beste Wetter: trockener aber bedeckter Tag! Bei praller Sonneneinwirkung drohen die Schnittstellen zu verbrennen. Ist es zu nass, droht Pilzbefall.
  • Das beste Werkzeug: Um die Triebe beim Schneiden nicht zu quetschen, ist die Nutzung einer scharfen Heckenschere ein Muss (z. B. Buchs-Schafschere, Gehölzschere, Buchsheckenschere).
  • Der beste Schnittrhythmus: Maximal einmal im Monat. Durch das regelmäßige Schneiden verdichtet sich die innere Struktur des Buchsbaums und er wird kompakter. 
  • Der beste Verbrennungsschutz: Das Beschattungsnetz dient als Schutz vor Verbrennungen durch direkte Sonneneinstrahlung. Wenn nach dem Buchsbaumschnitt sehr sonniges Wetter ist, besteht die Gefahr, dass die noch nicht an starkes Licht gewöhnten Blättchen Verbrennungen erleiden und dürr werden. Um dem vorzubeugen, schützt man die frisch geschnittenen Formen etwa 14 Tage lang mit einem luft- und lichtdurchlässigen Netz.

Tipp: Buchsbaum vor dem Bearbeiten gießen, dann lässt er sich besser in Form schneiden.