Gartentipp: Stauden und Gräser winterfest machen!

Mehrjährige Stauden und Gräser sollte man im Winter nicht abschneiden, sondern abfrieren lassen. Dort verrotten sie dann direkt an Ort und Stelle. Nur die Wurzeln überwintern bei Stauden, denn die meisten Stauden lagern ihre Nährstoffe in die Wurzeln ein, während die Triebe über der Erde absterben.

Eine geschlossene Schneedecke hilft normalerweise gegen den Frost und ist im Grunde genommen der beste Schutz für Stauden und Gehölze. Da es heutzutage aber nur noch selten im Winter eine geschlossene Schneedecke gibt, sollte man die Stauden mit ausreichend Mulchschicht aus Laub und Gras schützen. 

Vor allem die Stauden, die erst vor kurzem gepflanzt wurden, brauchen einen ausreichenden Winterschutz, damit sie gut anwachsen können. Eine Temperatur von –10°C, die über längere Tage anhält, kann bei ungeschützten Stauden großen Schaden anrichten. Wintergrüne Stauden sollten mit Fichtenreisig abgedeckt werden, trockenes Laub oder Stroh eignet sich für alle anderen Stauden.

Gräser sind nicht nur durch Frost gefährdet, sondern auch durch zuviel Nässe, da sie durch zuviel Nässe leicht verfaulen könnten. Um dies zu verhindern, bindet man am besten die Halme der Gräser am Schopf zusammen, um so das Eindringen von zuviel Feuchtigkeit zu verhindern. Zusätzlich kann man noch von außen Laub um den Fuß der Gräser anhäufeln.

Steingärten und Trockenmauern sind im Winter ebenfalls sehr anfällig für Frostschäden und für Fäulnis. Steingärten mit Südlage sind zusätzlich hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt, da sie tagsüber der prallen Sonne ausgesetzt sind und nachts dem Frost. Man sollte sie daher ebenfalls bei Beginn der ersten Frostnächte mit Fichtenzweigen abdecken.