Fifty Shades OF Grey

Fifty Shades of Grey – die Verfilmung: Millionen verkaufte Bücher, Zigtausende vorbestellte Kinokarten, wissenschaftliche Abhandlungen - und ein Sexspielzeug-Boom. Die Sado-Maso-Bücher "Shades of Grey" sind ein Phänomen. Und das, obwohl die Bestseller von E. L. James bei Kritikern gnadenlos durchfielen.

Als die Studentin Anastasia Steele den erfolgreichen Unternehmer Christian Grey für die Zeitschrift ihrer Universität interviewt, begegnet sie einem Mann, dessen blendende Schönheit und eindringliche Art ihr sofort den Kopf verdreht.

Anastasia, bisher ein unbeschriebenes Blatt in Sachen Liebe-machen, kann sich bald der sexuellen Anziehungskraft des reichen Mannes nicht mehr entziehen. Und Helikopterflug, Luxuskarosse und Penthousewohnung sind sicher nicht hinderlich dabei, sie zum ersten Mal ins Bett zu bekommen.Seine einschüchternde Art löst bei ihr eine Mischung aus Angst und Zuneigung aus – doch Anastasia gibt gleichfalls die Hoffnung nicht auf, Christian irgendwann nicht nur körperlich befriedigen zu können.

Ein Film, der besser als das Buch ist, was bei der Vorlage noch nicht zum Kompliment gereicht. Der Film hält die Balance zwischen Atmosphäre und Action, die zentralen Szenen des Buches sind originalgetreu wiedergegeben. Die Sado-Maso-Aspekte im Film sind etwas weichgewaschen. So sehen wir im Spielzimmer von SM-Liebhaber Christian Grey eine Peitsche hier und Handschellen dort, aber nichts, was selbst Zuschauer, die die Bücher nicht kennen, schockieren würde.