EXODUS: Götter und Könige

In seinem neuen Film „Exodus: Götter und Könige“hat Regisseur Ridley Scott die epische Geschichte von Moses verfilmt. Der Streifen handelt vom Kampf zweier Brüder um Freiheit, Glaube und Gott.

Pharao Sethos will die Israeliten versklaven und alle männlichen Nachkommen im Nil ertränken lassen. Doch ein Junge überlebt. Nachdem Moses als Kind von der Tochter des Pharaos gefunden und aufgenommen wurde, ist er als ägyptischer Prinz herangewachsen. Als ihm Gott in einem brennenden Dornbusch erscheint und ihm befiehlt, sein Volk zu befreien, schreitet Moses zur Tat und lehnt sich gegen die Ägypter auf.

Ridley Scott tobt sich wieder einmal bombastisch auf der Leinwand aus. Nach Gladiator und Königreich der Himmel reist er in der Zeit erneut weit zurück und widmet sich diesmal dem Epos mit biblischem Hintergrund. Als Moses ist Christian Bale zu sehen, der schon früher biblische Erfahrung als Jesus für eine Fernsehproduktion gesammelt hat.

Tricktechnisch lässt gerade das Finale wenige Wünsche offen. Wie überhaupt der Film vor allem durch seine Bilder überzeugt. Ansonsten aber müssen die Zuschauer eine gewisse Zähigkeit besitzen. denn der Streifen hat seine Längen. Jene Momente aber, in denen der Film sein persönliche Dynamik entwickelt und neue Denkansätze bietet, sind rar gesät und gehen in der Bilderwucht unter. "Exodus: Götter und Könige" bringt eine altbekannte Geschichte auf den neuesten technischen Stand. Er erzählt sie nur leider nicht neu.