Die Bestimmung Insurgent

In den Ruinen von Chicago sucht Tris nach Verbündeten und Antworten. Sie und Four sind jetzt auf der Flucht, gejagt von Jeanine, der Anführerin der machthungrigen Ken-Elite. Zwei auf der Jagd nach der Wahrheit über die Vergangenheit und letztlich auch der Zukunft ihrer Welt.

Im Wettlauf gegen die Zeit müssen sie herausfinden, warum sie so gnadenlos gejagt werden und welches Geheimnis Tris‘ Eltern schützen wollten und dafür mit ihrem Leben bezahlten. Die Konsequenzen längst vergangener Entscheidungen verfolgen Tris, während sie gleichzeitig verzweifelt versucht, diejenigen zu schützen, die sie liebt.

Mit Four an ihrer Seite muss sie sich zahlreichen Aufgaben und Gefahren stellen, um die Wahrheit über die Vergangenheit ihrer Welt zu entschlüsseln und damit letztendlich deren Zukunft zu sichern. Der Film ist schneller und härter als sein Vorgänger. Oft überschlagen sich die Ereignisse derart, dass Plausibilität und -Logik auf der Strecke bleiben.

Das ist schade, denn Theo James macht als sensibler Macho Four eine gute Figur, und vor allem Hauptdarstellerin Shailene Woodley begeistert trotz einfallsloser Dialoge mit beeindruckend differenziertem Spiel. Oft und ausgiebig verharrt die Kamera auf ihrer ungekünstelten, ausdrucksstarken Mimik. Völlig zu Recht: Woodley ist der spektakulärste Schauwert von "Divergent". Während sich also die Handlung der nächsten beiden "Divergent"-Filme vermutlich in ermüdenden Genre-Generika erschöpfen wird, bleibt spannend, was Woodley noch aus ihrer Heldin herausholen kann