Zwiebelblumen

Ob Krokus, Schneeglöcken, Narzissen & Co – viele der Zwiebelblumenschönheiten haben ihren Blühdienst erledigt. Eine Frage stellt sich aber Jahr für Jahr: Was kann weg und was muss dran bleiben?

Nachdem die Blütenblätter meist von alleine abfallen, richtet sich der Blick auf den blütenlosen Stiel - er wird als erstes abgeschnitten. Dieser Schnitt ist notwendig, denn durch das Entfernen bleibt der Pflanze keine Kraft für die Samenbildung. Die sogenannten Laubblätter müssen aber an der Pflanze bleiben bis sie ganz gelb oder gar braun eingetrocknet sind. Denn sie organisieren die Einlagerung der Energie- und Reservestoffe in der Pflanze. Je mehr eingelagert werden kann, desto besser wächst und intensiver blüht die Zwiebelblume im nächsten Jahr.

Wenn das gelbe Laub im Garten stört
So manches Auge stört sich an den gelben werdenden Blätter. Auch hierfür hat unsere Gartenexperte eine Lösung.
Andreas Modery's Tipp:  Eine alte Obstkiste mit Zeitungspapier und etwas Erde auslegen – und die Zwiebeln komplett (also mit den gelben Blättern) aus der Erde nehmen und in die Kiste setzen. An einem schattigen Plätzchen können die Zwiebeln in aller Ruhe „einziehen“. Sobald die Blätter komplett eingetrocknet und dürr sind, werden sie entfernt und die Zwiebeln in luftigen Säcken an einen trockenen Platz gelagert. Wer seine Zwiebelblumen in Töpfen oder Schalen eingesetzt hat, stellt diese einfach an einen Platz, wo sie in Ruhe einziehen können. Meist ist das in der Nähe des Gerätehäuschens oder anderen halbschattigen Ecken. Nach dem Einziehen werden auch sie aus der Erde genommen, blattfrei gemacht und trocken gelagert und im Herbst in den Garten gepflanzt. Die Töpfe werden dann mit neuen Zwiebelblumen bestückt.