Winterzeit ist Einbruchzeit

Gerade jetzt ruft die frühe Dämmerungszeit wieder vermehrt Langfinger auf den Plan. Da heißt es: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Denn bei Einbrüchen wird nur 50% der gegebenen Schadenssumme zurückerstattet. Wer sein Heim sichern möchte, wird deshalb vom Staat unterstützt.

Im Schutz der Dunkelheit begeben sich Einbrecher zu dieser Jahreszeit bereits ab dem späten Nachmittag auf Diebestour und nutzen gezielt ungesicherte Kellerfenster, nicht abschließbare Kellerschächte oder auch gekippte Fenster um sich Zutritt zu den Objekten ihrer Wahl zu verschaffen. Eliminieren Sie diese Einladung für ungebetene Gäste und es ist schon viel getan. Ebenfalls wissenswert: Braucht der Einbrecher mehr als 15 Sekunden um einzubrechen, wird der Versuch in der Regel abgebrochen. Eine moderne, sichere Eingangstür ist also bereits eine gute Basis für eine sichere Wohnung.

Wer mehr für die eigene Sicherheit und jene seiner Familie tun will, wird in Form eines Steuerabzuges in seinem Vorhaben vom Staat unterstützt. Dabei gilt: Alle Maßnahmen, die für mehr Sicherheit im Haus sorgen, werden bezuschusst, beispielsweise der Einbau von Alarmanlagen oder Gegensprechanlagen, der Einbau sowie die Nachrüstung von einbruchshemmenden Türen und Fenstern und der Einbau von Meldeanlagen oder Kamerasystemen. Rüsten Sie Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung hinsichtlich Sicherheit nach, gibt es vom Staat Geld zurück. Mit dieser Maßnahme setzt dieser ein wichtiges Zeichen für Prävention und hilft aktiv Dieben das Handwerk zu legen.   

Weitere hilfreiche Tipps zum Schutz gegen Einbrüche bietet auch die Broschüre der Verbraucherzentrale „Sicheres Zuhause - vor Einbruch geschützt". Hier zum Download.