Winterfütterung

Alle Jahre wieder entbrennt die Diskussion um den Sinn der Vogelfütterung. Natürlich eignet sich ein winterlicher Futterplatz zur Beobachtung unserer heimischen Vogelwelt sehr gut. Dennoch sollte Tierliebe nicht falsch verstanden werden. Das Motto heißt: Das richtige Futter zur richtigen Zeit.

Nur bei widrigen Wetterverhältnissen sollten unsere Singvögel „zugefüttert“ werden. Hohe Schneelagen, intensiver Reif oder anhaltender Bodenfrost rechtfertigen eine Versorgung mit Vogelfutter. Damit wir unsere gefiederten Gartengesellen – sie sind die besten Schädlingsvertilger, die wir haben – auch gesund ernähren gibt es wichtige Regeln:

Regel 1: Reinigen Sie die Futterhäuschen zwischendurch immer wieder. Besser noch sind Futterampeln oder Meisenknödel, auf denen keine Futter- oder Kotreste liegen bleiben können. Die Infektionsgefahr von Tier zu Tier ist hier weitgehend ausgeschlossen.

Regel 2: Es werden niemals Tischreste an die Vögel verfüttert. Verwenden Sie weder salzigen Speck noch Brotreste zu Futterzwecken. Durchaus geeignet sind hingegen Reste verschiedener Gewürze, wie z.B. Koriander oder Senfkörner, aber auch Trockenobst oder Nüsse.  

Und die dritte Regel  sagt, dass die Vogelhäuschen und Futterplätze absolut Katzensicher sein müssen. Bitte vergessen Sie nicht: Bei unseren Gartenvögel unterscheiden wir zwei Gruppen: Zum einen die  Weichfresser zum anderen die Körnerfresser. Weichfresser  - dazu gehören Amsel, Rotkehlchen, Zaunkönig. Usw. ) können nur kleinere Körner und Samen knacken, gerne mögen sie auch Trockenobst, Äpfel und Birnen. Körnerfresser (Sperling, Buchfink, Gimpel,...) können auch größere und härtere Körner und Samen knacken.