Schlafende Konten

Omas Sparbuch oder ein vergessenes Konto bei der Bank. In Österreich lagert ein 3-stelliger Millionenbereich auf sogenannten „schlafende Konten“. In Südtirol sind es mehr als 100, die nur darauf warten abgeholt zu werden.

Das ganze Leben arbeitet man um Geld zu verdienen und seine Rechnungen begleichen zu können. Fast alles dreht sich im Leben ums Thema Geld. Da verwundert es umso mehr, dass manche es scheinbar nicht wollen bzw. einfach nicht von der Bank abholen. Es gibt tatsächlich Sparbücher, Konten und Sparbriefe, die seit 10 Jahren nicht von einem Inhaber oder einer dritten Person bewegt wurden. Man nennt sie schlafende Konten. Wenn es ein nominatives Abkommen gibt, werden die Kunden von der Bank kontaktiert, ansonsten wartet das Konto oft vergebens auf seinen rechtmäßigen Besitzer.

Erfolgt im Anschluss auf die Kontaktaufnahme keine Handlung seitens des Kunden, geht das ganze Geld an den Staat. Dort kann man es zwar zurückfordern, aber das kann dann ein bisschen länger dauern.

Einer hat sich auf jeden Fall schon gefreut. Herr Buratti aus Bozen wurde von unserem Reporter Wolfgang Schmidt kontaktiert und bestätigt „Ich bin wirklich überrascht, dass ich Besitzer eines solchen Kontos bin, das war mir nicht bekannt.“

Ob auch Sie oder Ihre Verwandten und Freunde Inhaber eines schlafenden Kontos sind, können Sie unter den folgenden Links kontrollieren. Viel Glück!

https://www.sparkasse.it/de/investor-relations/gesetzliche-neuerungen/
https://www.volksbank.it/de/schlafende-positionen