Run All Night

Liam Neeson beweist auch in seinem neuen Kinofilm „Run All Night“, warum er trotz seiner 62 Jahre zu einem der erfolgreichsten Action-Darsteller in Hollywood gehört. Wieder pflastern Leichen seinen Weg.

Vor Jahren war Jimmy Conlon alias Liam Neeson ein gefürchteter Profi-Killer. Unberechenbar und eiskalt. Doch diese Zeiten sind vorbei. Conlon ist mittlerweile ein Wrack: Er ist ausgebrannt und versucht seine innere Leere mit Alkohol zu füllen. Seine Stütze: Gangsterboss Shawn Maguire, mit dem er seit Jahrzehnten dick befreundet ist. Doch dann ist Maguires Sohn drauf und dran, Jimmy Conlons Sohn, Michael (Joel Kinnaman), zu ermorden. Der Ex-Killer muss handeln - und erschießt den Sohn seines Freundes.Shawn Maguire schwört Rache an Jimmys ganzer Familie. Alle sollen sterben. In nur einer Nacht. Die Hetzjagd beginnt ...

Ein knallharter Action-Kracher nimmt seinen Lauf. Der Streifen ist in keiner Sekunde langweilig. Zeit zum Durchatmen? Fehlanzeige. "Run all Night" bietet genau das, was der Titel verspricht: eine testosterongeballte, nervenzerfetzende Hatz. Es wird gerannt, gerannt und gerannt - mit Schürfwunden im Gesicht, gebrochenen Gliedmaßen, Schusswunden. Coole Kerle sind unverwüstbar. Das Werk von Regisseur Jaume Collet-Serra ist nichts für Zartbesaitete: Blut fließt in Sturzbächen, Pistolen werden unaufhörlich nachgeladen - und die Messer nicht nur gewetzt.