G’sundes Südtirol: Trend Streetfood

Die Auswahl und die Qualität an modernen Imbissständen lassen mittlerweile keine Wünsche mehr offen, erklärt unser Radiodoktor Christian Thuile.

Street Food hat nichts mit dem einheitlichen Speisen- und Getränkeangebot der großen Fast Food-Ketten zu tun, sondern ist so bunt und vielfältig wie die typischen Regionen, wo es seit jeher regelrecht zelebriert wird. Straßenküchen haben in Asien und in Amerika eine lange Tradition, mobile Garküchen gehören in Thailand und in Indien genauso selbstverständlich zum Straßenbild, wie die legendären Hot-Dog-Verkäufer in Amerika. Bei Street Food geht es um raffinierte Speisen, die man schnell und unkompliziert, meist aus der Hand essen kann, Nachhaltigkeit und Regionalität spielen eine große Rolle, die Qualität nähert sich dabei fast schon dem Niveau von Gourmetküchen.

Typischerweise werden an den total angesagten Imbissständen und mobilen Kleinrestaurants, den so genannten Foodtrucks, Gerichte der Region frisch vor Ort zubereitet und man hat oft auch die Möglichkeit, aus verschiedenen Zubereitungsarten und Zutaten auszuwählen. Es geht dabei um echten kulinarischen Genuss à la Wildfleisch-Burger oder vegane Burritos und wenn Würste oder Hamburger, dann aus qualitativ hochwertigem (Bio-)Fleisch, von Tieren aus regionaler Haltung und im Brötchen vom Bäcker vor Ort serviert. Frische Kräuter gehören genauso zur Street Food-Küche, wie frische Salate und das Angebot wird regelmäßig den Zutaten der Saison angepasst. Einige Anbieter spezialisieren sich auch auf extravagante Getränke und da werden dann Gemüsesäfte aus roter Bete, gelben Rüben und Ingwer zubereitet oder vor gesunden Inhaltstoffen strotzende grüne Smoothies aus Avocado, Apfel und Spinat.

Was außerdem noch für diesen auch bei uns langsam anrollenden Trend spricht, ist die Esskultur, die bei diesen Konzepten mitvermittelt wird. Man kann die Menschen hinter den Speisen kennenlernen und sich mit ihnen über das Essen unterhalten, sie wissen wo ihre sämtlichen Zutaten herkommen und wer sie, wie verarbeitet hat, so Dr. Thuile. Preisgünstig ist das Ganze nicht, dafür bekommt man aber mit viel Liebe zubereitete Gerichte aus frischen Zutaten“.

Dass Street Food von vornherein gesünder ist, als Fast Food, kann man generell nicht sagen. Zwar punktet dieser Trend vor allem durch die Frische der angebotenen Speisen und eine oft sehr hohe Qualität der Zutaten, aber da das Angebot riesig ist, muss man sich schon die Zutaten und die Zubereitungsarten im Einzelnen anschauen. Es gibt natürlich auch an den Foodtracks fettreiche Speisen mit viel Panade und auch die verschiedenen Saucen haben es oft in sich.

„Trend Streetfood“ in der Gesundheitspraxis „G’sundes Südtirol“ mit Dr. Christian Thuile, dem Leiter der komplementärmedizinischen Abteilung am Krankenhaus Meran. Ihre Fragen dazu können Sie uns auch mailen (bitte Telefonnummer angeben).