G’sundes Südtirol im August: Die Stars unter den Heilpflanzen

Im Grunde ist jede Heilpflanze eine kleine Apotheke und gegen (fast) alles, was uns zu schaffen macht, ist ein Kraut gewachsen, erklärt Dr. Christian Thuile.

Ob wir krank werden oder nicht, wenn alle um uns herum husten, niesen und heiser sind, hängt mit der Menge der Krankheitserreger zusammen, mit denen wir in Kontakt kommen und vor allem auch damit, wie unsere Abwehr aufgestellt ist. Viele Faktoren beeinflussen unser Verteidigungssystem: die Ernährung, ob wir Stress haben, ausreichend Schlaf bekommen, uns Ruhephasen gönnen, uns ausreichend bewegen, aber auch unsere Freizeitgestaltung und unser Privatleben spielen eine wichtige Rolle. Nehmen die störenden Einflüsse überhand, knickt unsere Abwehr mit der Zeit ein und krankmachende Keime haben ein leichtes Spiel, Viren und Bakterien stehen dann praktisch Tür und Tor in unserem Körper offen. Und genau hierin besteht einer der Hauptwirkungsbereiche der Pflanzenheilkunde.

Es gibt ganz wunderbare Pflanzen, die unseren Schlaf fördern, auch solche, die uns in stressigen Situationen helfen können, wiederum andere spenden uns Kraft und seit jeher dienen bestimmte Heilpflanzen auch dazu, uns nach einer Krankheit wieder auf die Beine zu bringen, so Dr. Thuile. Besonders bekannt und gerne genutzt ist die positive Wirkung von Heilpflanzen bei Husten und Erkältungen, einige wirken sogar wie Antibiotika und auch in der Schmerzbehandlung greifen immer mehr darauf zurück.

Heilpflanzen die unsere Abwehr stärken, bezeichnen Mediziner als „Immunmodulatoren“ und zu den absoluten Stars in dieser Kategorie zählen der rote Sonnenhut, auch bekannt als Echinacea (im Bild), die Mistel, die Taigawurzel, der Teebaum und auch der Lebensbaum, die Thuja. Wirkstoffe aus dem roten Sonnenhut beispielsweise, dieser wunderschönen heimischen Blume, die in so vielen Gärten zu finden ist, kommen den überforderten Abwehrzellen zu Hilfe. Diese wirken in erster Linie positiv auf die so genannten „Fresszellen“ in unserem Körper, die dafür verantwortlich sind, Eindringlinge an vorderster Front abzuwehren, wenn man so will, sie einfach, bevor sie Schaden anrichten können, aufzufressen.

Alles was wirkt, kann natürlich auch Nebenwirkungen haben, besonders wenn man es falsch einsetzt, da bilden auch die tollsten Heilpflanzen keine Ausnahme. Unerwünschte Wirkungen können allergische Reaktionen sein, Magendarmbeschwerden oder auch Kopfschmerzen, um nur die häufigsten zu nennen. Trotzdem werden Heilpflanzen in der Regel wirklich sehr gut vertragen werden, es kommt auf die gute Beratung und die Anwendung an.

„Die Stars unter den Heilpflanzen“ im August in der Gesundheitspraxis „G’sundes Südtirol“ mit dem bekannten Südtiroler Komplementärmediziner, Ernährungsexperten und Bestsellerautor Dr. Christian Thuile, tätig im „Medical Center Quellenhof“ in St. Martin Passeier. Ihre Fragen dazu können Sie uns auch mailen (bitte Telefonnummer angeben).