G’sundes Südtirol: Fit im Kopf

Die geistige Fitness ist zumindest genauso wichtig, wie die körperliche, erklärt unser Radiodoktor Christian Thuile und herzhaft Lachen ist dafür etwas vom Besten!

Wir laufen, radeln, walken und tun besonders jetzt im Frühling viel, um unseren Körper wieder in Schwung zu bringen, für unseren Kopf tun wir dabei eigentlich relativ wenig. Indem wir unsere Muskeln und unseren Kreislauf trainieren, produziert unser Körper gerade in dieser Jahreszeit viel mehr Glückshormone, wie sonst im Jahr und das sind eigentlich die besten Voraussetzungen dafür, um auch geistig fitter zu werden, fokussierter, konzentrierter und merkfähiger. Erst einmal geht es darum auch im Kopf und in unserer Seele auszumisten: wir müssen lernen ständigen Stress, Ärger und Sorgen abzubauen. Was viele komplett unterschätzen ist, dass die geistige Fitness, genauso viel Einfluss auf unser Immunsystem hat, wie regelmäßige körperliche Betätigung.

Mit dem Lösen von ein paar Kreuzworträtseln ist es da aber nicht getan, das tut den „grauen Zellen“ zwar sicher auch gut, aber zusätzlich braucht es die frische Luft an der Natur, das ist immer noch die beste Medizin für die Seele. Die wechselnden Bilder helfen optimal dabei den Kopf freizubekommen. Das hat sicher jeder schon selbst erlebt, dass beim Laufen oder Gehen, bei Bewegung an der frischen Luft, das Gedankenkreisen schon nach 15-20 Minuten nachgelassen hat, der negative Stress von einem abgefallen ist und der Kopf einfach frischer geworden ist.

Dass wir ab und zu unter Druck stehen, ist ganz normal, wichtig ist es nur, sich auch im größten Stress, bei der anstrengendsten Arbeit, kleine Ruhepausen einzuplanen. Damit verhindern wir, dass der Stress überhand gewinnt und uns womöglich am Ende so sehr belastet, dass er uns auch noch den Schlaf raubt. Neben Bewegung an der frischen Luft, können Wechselduschen helfen, ein wenig runterzukommen und auch Kräutertees mit Melisse, Hopfen, Passionsblume und auch Johanniskraut.

Gerade in dieser Übergangszeit ist die Motivation oft (zu) hoch und viele überlasten sich körperlich, aber auch geistig, halsen sich auch bei der Arbeit einfach zu viel auf und oft kommt dabei auch der Schlaf zu kurz. Erwachsene sollten nicht unter 7-7 ½ Stunden schlafen. Und natürlich kommt es dabei auch auf die Schlafqualität an, wer seine Sorgen mit ins Bett nimmt, der wird kaum einen entspannten Schlaf finden. Deswegen wäre es wichtig, vorher schon einiges loszuwerden und eine einfache, bewährte Technik ist es, sich vor dem Schlafengehen alles von der Seele zu schreiben.

Lange fernzusehen oder am Computer zu arbeiten oder auch nur zu Spielen, stellt für unser Gehirn eine extreme Aktivität, eine Höchstleitung dar, was auch nicht unmittelbar vor die Bettruhe gehört. Diese starken Reize machen uns zwar auf der einen Seite sehr müde, lassen uns aber auf der anderen Seite nicht mehr einschlafen oder gut durchschlafen. Ein kurzer Abendspaziergang kann Geist und Seele und Kopf befreien, insbesondere wenn Sie das Glück haben, dabei vielleicht ein schönes Gespräch führen zu können.

Und dieser Tipp ist ebenfalls Gold wert, so banal er auch klingen mag: Wir alle sollten, wann immer es geht, mehrmals am Tag, herzhaft lachen, so richtig schön von Herzen, von Innen heraus, das entspannt ungemein und strömt durch den ganzen Körper.

„Fit im Kopf“ in der Gesundheitspraxis „G’sundes Südtirol“ mit dem bekannten Ernährungs-, Ganzheits- und Komplementärmediziner, Referenten und Studien- und Fachbuchbestsellerautor Dr. Christian Thuile. Ihre Fragen dazu können Sie uns auch mailen (bitte Telefonnummer angeben).