Gartentipps

Braun, mit Lücken und überall sprießt Unkraut - diese Rasen-Probleme kennt fast jeder Hobbygärtner. Viele vermuten, dass falsche Grassamen, zu wenig Licht oder eine zu starke Nutzung die Schuld an der Rasen-Misere tragen. Doch in den meisten Fällen liegt die Ursache näher: die falsche Rasenpflege. Andreas, was sind die fünf häufigsten Fehler und wie können wir sie verhindert? 

1. Fehler: Falscher Zeitpunkt 

Wichtig ist das regelmäßig Mähen: Das regt das Wachstum der Graspflanzen an und lässt Unkraut absterben. Dabei ist es wichtig, den Rasen zu bestimmten Zeiten nicht zu kurz zu schneiden, zum Beispiel nach dem Urlaub, wenn das Gras sehr lang war. Hier sollte man schrittweise vorgehen: Beim ersten Mähen die Schnitthöhe des Mähers auf acht Zentimeter und erst beim zweiten Mal auf die gewohnten vier bis fünf Zentimeter.

2. Fehler: Stumpfe Rasenmähermesser

Fehlt es dem Mähermessern an Schärfe, dann werden die Grashalme nicht geschnitten, sondern gerupft und gezupft. Die Folge ist, das die Halme an der Spitze verbraunen und absterben.

3. Fehler: Unterlassenes Düngen 

Das richtige Mähen der Grünfläche ist zwar ein wichtiger, aber nicht der einzige Aspekt für einen schönen Rasen. Auch das Düngen trägt dazu dabei, dass das Gras schön grün aussieht und wächst. Zudem verliert der Rasen mit jedem Schnitt wichtige Nährstoffe. Deshalb sollte man ihn sechs bis acht Wochen nach dem ersten Schnitt düngen  – ein zweites und drittes Mal im Sommer und im Herbst. Wer das vergisst, muss damit rechnen, dass seine Grünfläche Lücken bekommt, das Gras abstirbt und sich Moose und Unkraut ansiedeln. 

4. Fehler: Düngen mit der Hand 

Viele Gartenbesitzer werden die kleinen Düngekügelchen z.B. mit der Hand aus. Das ist ein großer Fehler. Denn beim Auswerfen mit der Hand werden die Düngekörnchen oft zu unregelmäßig auf der Rasenfläche verteilt. Um den Dünger möglichst gleichmäßig zu verteilen, sollte man einen Düngewagen benutzen. 

5. Fehler: In der Mittagshitze wässern 

Auf dem Weg zum schönen Rasen darf auch das Wässern nicht zu kurz kommen. Wer das allerdings in der prallen Mittagssonne macht, tut seinem Rasen keinen Gefallen: Die Wirksamkeit des Bewässerns unter Tags ist eingeschränkt, da ein Großteil des Wassers verdunstet, bevor es die Pflanzenwurzel erreicht. Besser ist es, morgens oder abends zu wässern. Entscheidend ist dabei, dass man die Grasfläche regelmäßig mit Wasser versorgt.