GARTENTIPPS: Zwiebelblumen, die bei Bienen & Co für Frühlingsgefühle sorgen

Während Bienen und Schmetterlinge jetzt noch von Herbstanemonen über Astern zu den Sonnenhüten tingeln, traümen sie bereits vom Frühling. Denn wenn die Sonne nach vielen kalten Wochen an Kraft gewinnt, werden kleine Zwiebelblumen aus dem Boden schieben.

Wer einmal gesehen hat, wie sich die ersten Bienen gierig deren Pollen auf die Hinterbeine häuften, versteht wie überlebenswichtig Schneeglöckchen & Co. für die Tiere sind. Stecken Sie deshalb im Herbst  möglichst viele Zwiebeln und Knollen in die Erde – dort verankern sie sich mit ihren Wurzeln, um im Frühling mit aller Kraft loszuwachsen. Zu den frühen Insektenlieblingen gehören auch Krokusse , Traubenhyazinthen (Muscari) und Sterntulpen (Tulipa tarda syn. dasystemon), bald gefolgt von Hasenglöckchen (Scilla campanulata) und Spätblühender Knotenblume (Leucojum aestivum).

Vom Frühling bis in den Frühsommer schieben sich die unterschiedlichsten Zierlaucharten in die Höhe, ihre Kugelblüten sind üppige Nektar- und Pollenquellen für die Insektenwelt. Ob Sie den kleiner- blütigen Kugellauch (Allium sphaerocephalum) wählen bzw. den extravaganten Schopflauch ‘Forelock’, oder die Riesensorten wie ‘Gladiator’ (lila) oder ‘Mount Everest’ (weiß) – sie alle schweben mit ihren Blütenbällen auf langen Stielen über dem Beet.

Ein Wort zum Setzen der Frühlingssetzen: Je kleiner Blumenzwiebeln und Knollen sind, desto knapper sollten sie unter der Erdoberfläche sitzen. Denn der Weg ans Sonnenlicht kostet Grünmasse und Kraft. Im Zweifelsfall bleiben die Blüten aus. Als Faustregel gilt: Pflanzen Sie Zwiebeln dreimal so tief wie sein hoch sind. Für Krokusse reichen 5 Zentimeter und die großen Allium Zwiebeln graben wir rund 15 cm in die Tiefe.

Wichtig: Der feinbewurzelte Zwiebelboden muss immer noch nach unten zeigen und die „Zwiebelnase“ somit nach oben. Das Pflanzloch mit einer Erde-Sand Mischung auffüllen und verschließen – gut angießen