Gartentipps: Urlaubsstress für unsere Pflanzen

Urlaub – eine Zauberformel zum Wohlfühlen. Doch das gilt leider nicht im immer für unser blühenden Schönheiten, mit denen der Pflanzen es zu gut gemeint hat. Doch wie wir diese Pflanzen wieder zum Blühen bringen, das verrate ich Ihnen in dieser Woche!

Zurück aus dem Urlaub und wir stellen fest: Unseren Balkon- und Kübelpflanzen hatten Stress! Was ist das Hauptübel?

Der Pflanzensitter hat es zu gut gemeint und unsere Töpfe und Kübel in kleine Sümpfe verwandelt. Zu viel Wasser bekommt selbst den hartgesottenen Blumen nicht. Die Folge:    Hängende Blütenköpfen und Blättern.

Töpfe und Kübel sofort trocken legen, das heißt, stehendes Wasser ausschütten, alles abtrocknen lassen und einige Zeit nicht gießen.  Dann verblühtes und abgestorbene Blätter unbedingt entfernen. Sind die Wurzeln durch die Nässe noch nicht in Mitleidenschaft gezogen, so können sich die Pflanzen unter Umständen wieder erholen.

Zuwenig Wasser fördert aber das Wohlbefinden der Pflanzen auch nicht. Was ist zu tun wenn zu viel Trockenheit den Pflanzen den Garaus gemacht hat.

Auch hier heißt es: auszupfen, säubern und den Pflanzen anschließend ein ausgiebiges Tauchbad gönnen – immer so lange, bis sich die ausgetrocknete Erde mit genügend Wasser vollgesogen hat und keine Luftblasen mehr aufsteigen.Wer also schnell wieder die Farben und Blüten des Sommers genießen möchte, muss zu radikaleren Mitteln greifen.

Mit blühfreudigen Rudbeckien, Salbeiarten oder Zinnien lässt sich schnell so manche Lücke füllen. Auch das Edellieschen macht seinem Name alle Ehre. Ist auch die eine oder andere Kübelpflanze in Mitleidenschaft gezogen, dann greifen Sie für Ihren Balkon oder die Terrasse doch einmal zu üppig blühenden Margeritensträuchern oder Fuchsienhochstämmchen.  Noch ein Tipp: Ein Arm voller Sonnenblumen ist ein strahlender Blickfang und die reduzierte Pracht fällt schon nicht mehr ganz so ins Gewicht.