Gartentipps: Sträucher, auf die unsere Vögel fliegen

Ein vielstimmigen Konzert der Vögel – und die kostenlosen Mitarbeit im Kampf gegen Schädlinge – nun, dies bekommen wir nicht nur durch das Anbringen eines Nistkastens wir sollten ihn möglichst naturnah gestalten.

Das heißt wir können die gefiederten Freunde richtig anlocken locken - zum Beispiel mit einheimische Blumen, Stauden, Sträuchern und Bäumen, die eine große Auswahl an Samen und Früchten bieten.

Besonders wohl fühlen sich Piepmatz & Co. in dicht gewachsenen Hecken, in denen sie einen sicheren Nistplatz und etwas zu futtern finden. Ein Feinschmeckerparadies sind die roten Beeren des Gemeinen Schneeballs (viburnum opulus).

Außerdem locken seine weißen Blüten im Frühjahr die Schwebfliegen an, die uns im Kampf gegen Schädlinge ebenfalls unterstützen. Beliebt sind bei unseren gefiederten Freunden auch die tiefblauen Beeren des Schlehdorns (prunus spinosa), die scharlachroten Hagebutten der Wildrosen (rosa canina, rosa carolina, .rosa multillora usw.).

Nicht unerwähnt bleiben darf unter der Abteilung "mittelhoher Baum" der Vogelbeerbaum (sorbus aucuparia), vielen bekannt als Eberesche. Wie vogelfreundlich heimische Pflanzen sind, lässt sich am Beispiel von Eberesche und Weißdorn ablesen: Man hat 63 Vogelarten gezählt, denen die roten Vogelbeeren schmecken; am Weißdorn wurden 163 Insektenarten beobachtet - ein Paradies für Zilpzalp und andere insektenfressende Sänger.

Wer den gefiederten Freunden zusätzliche Nisthilfen anbieten möchte, sollte die weniger häufigen Arten unterstützen. Halbhöhlen für Gartenrotschwanz, Grauschnäpper oder Bachstelze sind also Meisen- oder Starenkästen vorzuziehen.