Gartentipps: Seerosen

Der beste Zeitpunkt zum Setzen der Seerose ist jetzt, denn dann bleibt ihr genug Zeit bis zum Winter Wurzeln zu schlagen.

Worauf sollten wir beim Kauf achten?
Beim Kauf sollten wir darauf achten, dass der Wurzelstock nicht faulig riecht und viele Neutriebe hat. Der Teichkorb sollte doppelt so breit sein wie der Wurzelstock. Nicht vergessen: Ohne den Teichkorb würde die Seerose zu stark wuchern!

Der Korb wird mit Zeitungs-papier ausgelegt, dann wird der Boden mit Lehm bedeckt und anschließend kommt die Pflanze dazu. Die Seerosenwurzeln dann mit Erde bedecken und den Korb mit Steinen beschweren. Anschließend heißt es je nach Teichgröße: Ab in den Gummianzug. Denn die Seerose gehört mitten in den Teich, in die tieferen Wasserzonen. Beim Absenken müssen wir unbedingt darauf achten, dass die empfohlene Wassertiefe für die jeweilige Pflanze eingehalten wird.

Warum ist die richtige Wassertiefe so entscheidend?
Werden die Seerosen zu tief eingesetzt, schaffen es die Blätter nicht oder nur mit letzter Kraft bis an die Wasseroberfläche - und ohne Blätter gibt es auch keine Blüten. Es dauert rund zwei bis drei Jahre, bis eine Seerose sich voll entwickelt hat.

Worauf wollen Seerosen unbedingt verzichten?
Was die Pflanzen nicht mögen, ist bewegtes Wasser - beispielsweise durch Bachläufe oder Brunnen. Bekommen die Seerosen Spritzwasser ab, entwickeln sich die Pflanzen nur zögerlich oder gehen ein. Ein langsamer Bachlauf ist nicht so dramatisch, wenn er warmes Wasser mitbringt. Viel Licht und Wärme sind wichtig für das Gedeihen der Seerosen, denn sie sind Sonnenkinder - bei einer Wassertemperatur von 26 Grad fühlen sie sich am wohlsten.