GARTENTIPPS: Schnecken – der Feind des Gärtners

Schnecken lieben feuchte und schattige Standorte. Deshalb stehen Schattenpflanzen ganz oben auf der Speisekarte: Schmuckkörbchen (Cosmea) - Dufttagetes (Tagetes tenuifolia) - Jungfer im Grünen- Fleißiges Lieschen.

Vorbeugende Massnahmen:


Wir Gartler haben es selbst in der Hand, in wieweit sich unser Garten als „schneckenfreundlich“ präsentiert. Um diese schleimigen Biestern die rote Karte zu zeigen, so müssen wir früh morgens unsere Pflanzen wässern, damit der Boden schneller abtrocknet und die Schnecken durch den Duft der feuchten Erde nicht angelockt werden. Deshalb: nie Abends den Garten wässern! Zudem sollten die Beete immer wieder durchgehackt werden, damit keine Schlupflöcher zur Verfügung stehen. Auch sollte der Kompost Ende Juli gesiebt und eine Nacht getrocknet werden. Die Schnecken werden bei solch „unbewohnbaren“ Zuständen abwandern.

Hilfe aus dem Tierreich

Unterstützung für die Schneckenjäger sind Igel, Kröten, Blindschleichen, Spitzmäuse, Laufkäfer und die Larven der Glühwürmchen. Vögel, wie Singdrosseln, Amseln und Spechtmeisen. Sie ernähren sich auch von Schnecken. Die Eier von Schnecken werden von Hundert- und Tausendfüßlern vertilgt. Mein Tipp: vermehrt Vogeltränken in den Garten stellen.

Aktive Maßnahmen:

Die beste Jagdzeit sind die frühen Morgenstunden. Machen Sie es sich bequem und ködern Sie die schleimigen Biester in einer schattigen Gartenecke an! Sie lieben angefaulte Gurken und Tomaten, Kartoffeln, Salat, Zucchinistückchen, Katzen- und Hundebiskuits (in Wasser oder Bier vorquellen). Köder auszulegen ist erst ab 8°C sinnvoll, 18°C sind optimal. Auch Auslegen von Brettern und Hohlziegeln im Schatten, darunter verstecken sich die Schnecken. Diese können Sie dann aufsammeln.