GARTENTIPPS: Kübelpflanzen frühlingsfit machen

Der Startschuss ist gefallen: Mediterrane Kübelpflanzen wie Orangen- und Zitronenbäume, Oleander oder Feigen freuen sich auf's Open Air! Endlich raus aus dem Winterquartier und wieder frische Luft atmen! Mit einigen Pflegemaßnahmen erhalten sie im Frühjahr die richtige Starthilfe für gutes Gedeihen. So kann sich ihr Besitzer im Sommer über üppiges Grün, Blütenpracht und viele Früchte freuen. 

Sind keine Nachtfröste mehr zu erwarten, die die jungen Triebe zerstören, können die Pflanzen nach draußen übergesiedelt werden. Direkt im Anschluss an das Winterquartier sollten sie etwas vor der Sonne geschützt zwei bis drei Tage an die UV-Strahlung gewöhnt werden. Danach fühlen sie sich bis zum Ende der Saison an sonnigen Standorten am wohlsten. Die erste Pflegemaßnahme zu Beginn der Freiluftsaison ist das Beschneiden der zu langen Triebe. Sofern sich an ihnen nicht schon viele Knospen zeigen, werden auch sparrig nach innen wachsende Triebe entfernt. So können sich die neuen Triebe schön gleichmäßig und dicht ausbilden. 

Umtopfen, wenn's eng wird
Außerdem sollten Hobby-Gärtner prüfen, ob die Pflanzgefäße stark mit Feinwurzeln durchzogen sind. Ist dies der Fall, ist es Zeit zum Umtopfen. Hierfür eignet sich am besten der Zeitraum von März bis April, bevor die Pflanzen frisch austreiben. Dabei ist zu beachten, dass das neue Pflanzgefäß nur ein bisschen größer sein sollte als sein Vorgänger. 

Zum Umtopfen empfiehlt sich eine Spezialerde wie die torfreduzierte Zitrus- und Mediterranpflanzenerde von Floragard. Die gebrauchsfertige Erde ist mit ihrem pH-Wert ideal auf die Bedürfnisse mediterraner Pflanzen abgestimmt. Sie enthält ausgewogen dosierten Dünger für ein gesundes und kräftiges Wachstum sowie Tongranulat zur verbesserten Luft- und Wasserführung. Der in der Erde enthaltene Dünger wirkt bis zu 6 Wochen, sodass erst danach die zusätzlichen Düngergaben nötig sind. 

Noch zu beachten   
Zitruspflanzen benötigen sehr viel Wasser. Während des Sommers müssen sie in der Regel täglich gegossen werden. Und auch wenn sie ihren Platz in der Sonne lieben: Der Wurzelballen darf nicht überhitzen, etwa wenn ein dunkles Pflanzgefäß zu lange in der prallen Sonne steht. Die Wurzeln schränken dann ihre Aktivität ein und nehmen auch bei ausreichender Feuchtigkeit nicht genug Wasser auf, um die Verdunstung über die Blätter auszugleichen. Es kommt zu Welke-Erscheinungen.