Gartentipps: Knoblauch - Gesundheitselexier aus dem eigenen Garten

Knoblauch ist nicht nur dafür bekannt, allerlei Unheil fern zu halten, sondern auch die Mitmenschen. Verantwortlich für die unangenehme Geruchsbildung ist der Inhaltsstoff Allicin. Zauber- und Heilkräfte wurden der kleinen Knolle schon seit dem Altertum nachgesagt. Seither setzt man sie als Würz- und Heilmittel ein. 

Knoblauchzehen können fast immer in die Erde gesteckt werden. Die Zehe wird gerade so tief gesteckt,  dass die Spitze gerade eben so noch in der Erde ist, also bitte nicht zu tief! Übrigens: Im Herbst gepflanzter Knoblauch bildet noch genügend Wurzeln, um im Frühjahr flott weiter wachsen zu können. Doch sollte er für ein sicheres Überwintern ab November bis März mit einem Vlies abgedeckt werden.

Zum Pflanzen besorgen wir uns Steckknoblauch. Der Pflanzabstand von 20 x 15 cm sollte eingehalten werden. In einem sandig-lehmigen Boden wachsen die Knollen gut heran, doch Staunässe nehmen sie übel und faulen. Die Knollen und Zehen sind zwar frosthart, aber im Winter tut ihnen eine Abdeckung mit Stroh oder Reisig gut.

Im nächsten Jahr wird geerntet: 

Im Juli bis August nächsten Jahres  trocknen die Stängel und Blätter ein. Das ist der Startschuss für die Erntezeit. Jetzt werden die Knollen aus der Erde genommen und noch 2 – 3 Tage zum Trocknen auf der Erde liegen gelassen. In einem luftigen und trockenen Raum gelagert bleiben die Energiebündel bis zu einem Jahr verwendbar.

Übrigens: Aus der Blüte entwickelt sich eine kleine "Minizehe", die zwar sehr klein, aber besonders aromatisch ist. Man kann sie essen oder wiederum in die Erde stecken, dann wird im nächsten Jahr daraus eine große Zwiebel ohne Unterteilung, die sollte man noch ein weiteres Jahr stehen lassen, dann wird eine normale große Knoblauchzwiebel daraus.