GARTENTIPPS: Jetzt geht’s los! Pflanztipps für Sommerblüher

Die Eisheiligen  sind überstanden. Jetzt kann es im Garten richtig losgehen: Dann dürfen wir endlich auch die frostempfindlichen Knollen in den Boden bringen, wie Dahlien,  oder Anemonen. Damit die Blütenpracht im Sommer so eindrucksvoll wie möglich wird, sollte man beim Pflanzen jedoch einige Punkte beachten. 

Dahlien mögen lockeren Boden 

Dahlien stammen ursprünglich aus Mexiko. Nicht verwunderlich also, dass es die Exotinnen warm mögen, also bitte einen sonnigen Standort. Der Boden sollte locker und gut drainiert sein, damit das Gieß- und Regenwasser versickern kann. Ist der Boden zu lehmig, kann eine Schicht grober Sand helfen. 

Bekanntlich erinnern die Knollen der Dahlien erinnern an Hände und werden mit der Triebspitze nach oben flach in die Erde gebracht - die „Finger" liegen dann fast waagerecht im Boden. Um das Wurzelwachstum anzuregen, ist es wichtig, nach dem Pflanzen gut zu gießen. Ein weiterer Tipp: Schneidet man die Spitzen der Knospen ab, sobald die Dahlien eine Höhe von circa zwanzig Zentimetern erreicht haben, verzweigen sich die Pflanzen und entwickeln eine größere Blütenpracht.

Anemonen lieben vor dem Pflanzen ein Vollbad!

Bei der Anemone coronaria ist es die Pflanzzeit, die so viele Gartenfreunde verwirrt. Der Grund: In fast allen Gartenbüchern und Blogs ist zu lesen, dass ihre Knollen von Herbst bis Winter in den Gartenboden gesetzt werden sollten. Ich empfehle aber, sie erst im Frühjahr zu pflanzen – dann entwickelt sich die Garten-Anemone dann viel besser! Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Ideal ist ein durchlässiger, leicht sandiger Boden. Dort kommen die knorrigen Knollen, die wie ein hartes Stück Holz aussehen, fünf bis acht Zentimeter tief in die Erde. Noch ein Tipp: Legt man sie im Vorfeld für einige Tage in Wasser, regt man damit das Wachstum an.