GARTENTIPPS: Einjährige Stauden, die Bienen & CO als Nektar-Lieferanten dienen

Sie sorgen mit ihrem Bienenfleiss, dass z.B. Obstbäume tatsächlich auch Früchte tragen – was wären Apfel- oder Birnbäume ohne Früchte oder Tomatenstauden ohne Tomaten. Zudem sorgen sie für die Vermehrung der Pflanzen durch die Samenbildung.

Das Besondere der einjährigen Stauden 

Die Taktik der Einjährigen Sommerblumen ist sehr einfach. Kommen – blühen – sich selbst aussäen – absterben und im nächsten Jahr als neue Pflanze wiederkommen! Sie haben sich im letzten Herbst von alleine ausgesät oder werden in jedem Frühling neu ausgesät. Sie blühen im Sommer und sterben im Herbst ab. Diese Blumen eignen sich hervorragend als Lückenfüller in Stauden und Rosenbeeten. Dort, wo sie wachsen, können wir das Unkrautjäten vergessen! Die meisten Blüher sind ideale Schnittblumen und – Futterpflanzen für Bienen, Schmetterlinge & CO!

Der Spielbetrieb der Einjährigen

Die beliebten Sommerblüher sind etwas kälteempfindlich. Ideal ist es, sie Anfang März im Haus vorzuziehen. In späteren Frühjahr können nahezu alle auch im Freien ausgesät werden. Allerdings blühen sie dann teilweise recht spät. Bevorzugen Sie eine frühe und lange Blüte, dann sollten Sie die Pflanzen unter Glas vorziehen und Mitte Mai ins Beet auspflanzen.

Wichtig: Fingerspitzengefühl

Das richtige Fingerspitzengefühl ist beim Aussäen notwendig, da Samen zur Keimung Feuchtigkeit und Energie benötigen. Bei Samen, die zu flach ausgesät wurden, besteht die Gefahr, dass die dünne Boden- abdeckung austrocknet. Werden Samen zu tief in die Erde gedrückt, können sie Keimstengel und Keimblätter nur schwer der Sonne entgegenschicken. Viele verhungern deshalb nicht selten auf halbem Weg aus der Erde. Da man leider dazu neigt, Samen zu tief abzulegen, sollte man für die ersten Aussaaten unbedingt den Zollstock einsetzen, bis man das richtige Finger- spitzengefühl für die Tiefe hat.

Die V.I.P.`s der Einjährigen

Die bekanntesten Sommerblüher sind:  Schmuckkörbchen (cosmos bipinnatus), Ringelblume (calendula officinalis), Kornblume (Centaurea cyanus),  Bienenfreund Phacellia tanacetifolia), Sonnenblume (helianthus annuus), Fleißiges Lieschen (impatiens wallerana), Wicke (lathyrus odoratus), Studentenblume (tagetes patula), Jungfer im Grünen (Nigella damascena).

Ab März gehts los! Das oberste Motto bei der Aussaat heißt: Lieber zu weit, als zu dicht säen. Da leider meist zu dicht gesät wird, müssen wir nach dem Aufkommen der Pflanzen schweren Herzens das Zuviel wieder herausreißen. Denn die Folge von zu dichten, unverdünnten Aussaaten sind magere, dünne und langaufgeschossene Pflanzen.