Gartentipps: Die Zaubernuss

Mitten in der kalten Jahreszeit erscheinen die eigenwilligen Blüten der Zaubernuss (Hamamelis). Die Blütenblätter sind nur ein bis zwei Zentimeter lang und sehen aus wie kleine Bändchen, die manchmal gekräuselt oder gewellt sind. Sie überstehen auch Minustemperaturen ohne Schaden: Bei großer Kälte rollen sich die bandförmigen Blütenblätter zusammen und öffnen sich erst wieder, wenn das Wetter freundlicher wird. Die meisten Zaubernuss-Sorten blühen gelb.

Die leuchtenden Blütenbändchen bilden dann einen reizvollen Kontrast zu den dunklen, oft rötlichen Kelchblättern an der Blütenbasis. Es gibt auch Zaubernüsse mit orangefarbenen oder roten Blütenblättern. Damit der elegante Wuchs dieser edlen Sträucher gut zur Geltung kommt, pflanzt man sie am besten in Einzelstellung. Ideal ist ein Standort in der Nähe des Hauses, so dass sie auch von drinnen gut gesehen werden können. 

Tipp: Die Zaubernuss verträgt zwar Schnittmaßnahmen, doch um die schöne, ausladende Wuchsform zu erhalten, sollte man sie nicht zurückschneiden

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