Gartentipps: Buchs

Nur die wenigsten wissen, dass schon die alten Griechen und Römer ihre Beete mit niedrigen Buchsbaumhecken eingerahmten. Aber erst im 17. Jahrhundert nach Christus führten die Franzoden den Baumbaum als Gartengestaltungselement richtig ein. Sie sind in den französischen und italienischen Schlossgärten - niedrig geschnitten - ein wichtiges Gestaltungselement.

Wer ärgert den Buchs derzeit am meisten und was können wir dagegen unternehmen?
Der Buchsbaumzünsler stammt aus China und kann sich in unseren Breitengraden ungehindert vermehren, weil er hier keine natürlichen Feinde hat. Der kleine Schmetterling ist nicht das problem, sondern seine Nachkommen!

Der Buchsbaumzünsler legt seine Eier bevorzugt in den Blättern des immergrünen Busches ab. Das Blattwerk dient den jungen Raupen als Nahrung. Zunächst fressen die Schmetterlingslarven nur die oberste Schicht eines Blattes ab. Man sieht am Anfang nur helle Stellen. Später wird dann der Rest des Blattes vertilgt, so dass irgendwann nur noch Gerippe übrig sind. Selbst vor der grünen Rinde des Buchsbaums machen die Vielfraße nicht halt.

Raupen des Buchsbaumzünslers absammeln.
Entdeckt man an einem Buchsbaum die gelb- bis dunkelgrünen Raupen des Buchsbaumzünslers, sollten diese umgehend abgesammelt und vernichtet werden. 

Welche Pflegearbeiten stehen bei Buchs an?
Jetzt ist die ideal Zeit für den Buchschnitt. Bitte machen Sioe diese Arbeit nur an trüben und regnerischen  Tagen, denn der frischgeschnittene Buchs ist extrem Sonnenbrand gefährdet. Mein Tipp: Decken sie den Buchs zwei bis drei Tage mit einen Gartenvlies ab, dass verhindert das Verbraunen