Flugsicherheit für Drohnen

Was früher der Drachen zum Steigen lassen war, ist jetzt die Drohne. Ganz viele Kinder und auch viele Väter haben schon eine. Bis zu 25 Kg schwer dürfen die Freizeitdrohnen sein und nur zum Spaß, nicht beruflich geflogen werden, so das nationale Fluggesetz.

Wer größere Drohnen fliegen will oder diese beruflich nutzen möchte, braucht eine Genehmigung der Italienischen Luftfahrbehörde ENAC.

Was muss eine Privatperson bei der Steuerung einer Drohne beachten? Hier die wichtigsten Regelungen:

  • Ja, Privatpersonen dürfen Drohnen fliegen, wenn Sie sich an die Regeln der ENAC halten.
  • Die Drohnen müssen in Italien zertifiziert sein. Achten Sie beim Kauf darauf!
  • Die Drohnen dürfen nur zur Freizeitbeschäftigung geflogen werden und maximal 25 kg Gesamtgewicht haben.
  • Es darf nicht über gefährlichen Zonen geflogen werden: Flughäfen (min. 8 Km Abstand halten), Autobahnen, stark befahrene Straßen und Menschenansammlungen.
  • Die Drohne muss immer in Sichtweite sein, maximal 150 Meter entfernt.
  • Sie müssen einen Abstand von 50 Meter zu Personen halten. Ausgenommen sind Personen, die unter Ihrer Regie stehen. Sie können also nahe an jemanden heran fliegen, wenn Sie das mit dieser Person abgesprochen haben und in direktem Kontakt mit dieser Person sind. 
  • In jeder Situation muss der Pilot der Drohne entscheiden ob er diese ohne Risiko für Dritte fliegen kann.

Dürfen Videos oder Fotos mit der Drohne gemacht werden?

  • Ja, wenn diese nicht veröffentlicht werden?
  • Wenn Sie die Videos oder Fotos veröffentlichen möchten brauchen Sie das Einverständnis der darauf abgebildeten Personen. Es gelten die Persönlichkeits- und Privacyrechte. 

Vier Mitarbeiter der Eurac in Bozen haben jetzt den Drohnenpilotenschein in einer Flugschule der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC gemacht und die dürfen jetzt auch die „großen Maschinen“ bis zu 25 Kg fliegen und diese auch auf Arbeitseinsätzen fliegen.