Firmen-Weihnachtsfeier: Does & Dont’s

Auf betrieblichen Weihnachtsfeiern benehmen sich Chefs und Mitarbeiter oft so, wie sonst das ganze Jahr nicht. Enden kann das dann entweder in einer ausgelassenen Party-Atmosphäre oder in einer Reihe aus feucht-fröhlichen Fettnäpfchen bis hin zum kompletten Desaster, ganz nach Vorbild des Komedyfilms aus dem Vorjahr „Office Christmas Party“.

Ausgelassen gefeiert, getrunken und fröhlich aus dem Nähkästchen geplaudert wird auf jeder Party. Auf einer Firmen-Weihnachtsfeier sollten Feierlustige von überschwänglichem und unkontrolliertem Partyverhalten allerdings absehen. Denn was für einen hohen Unterhaltungswert sorgt, bringt oft auch einen hohen Peinlichkeitsfaktor mit sich.

Beachten Sie den folgenden Party-Knigge können Sie bei der nächsten betrieblichen Weihnachtsfeier einen bleibenden Imageschaden vermeiden:

DOES

Pünktliches Erscheinen: Es ist und bleibt eine berufliche Veranstaltung. Pünktlich aufzutauchen ist also empfehlenswert für alle, die ihren guten Ruf behalten möchten.

Zeitgerechtes Gehen: Beginnt eine Feier gegen 19 oder 20 Uhr, ist es in Ordnung sich gegen 23 und 24 Uhr auch wieder zu verabschieden. So kann nach dem Essen auch noch mit ein paar Kollegen nett geplaudert werden. Immer falsch: Als letzter kommen und als erster gehen. Aber auch: Als erster kommen und als letzter gehen.

Gute Tischmanieren: Die Serviette zu Beginn des Essens auf die Schoß legen und bis zum Ende des Dinners dort zu lassen sowie beim Zuprosten in die Augen zu schauen sind Standardregeln, die ohnehin immer, aber besonders bei einer Firmenweihnachtsfeier respektiert werden sollten.

Heiterer Small Talk: Auf der Weihnachtsfeier kann man je nachdem wie stark man mit den Kollegen freundschaftlich verbunden ist, theoretisch über alles reden. Sich über persönliche oder familiäre Probleme zu unterhalten kann allerdings die Stimmung trüben, deshalb sollte man eher davon absehen und sich auf alltägliche Themen, Lustiges und Small Talk beschränken.

Auch Chefs müssen aufpassen: Geschäftsführer und ranghöhere Angestellte sind angewiesen jeden Gast mit Handschlag zu begrüßen. Und möchten sie eine offizielle Ansprache halten, sollte diese nicht länger als 5 Minuten dauern.

DONT’S

Übermäßiger Alkoholkonsum: Ein Prosecco zur Begrüßung, ein guter Wein als Begleitung zum Essen und abschließend ein Verdauungsschnäpschen - wer nicht viel verträgt, sollte sich da aber eher zurückhalten, denn man kann es nicht oft genug sagen: eine Firmenweihnachtsfeier ist eine berufliche (und nicht private!) Veranstaltung. Auch von peinlichen Trinksprüchen ist abzusehen.

Unnötige Du-Wort-Angebote: Hat man einmal das Du-Wort angeboten, kann man dieses auch nicht mehr zurücknehmen. Wer also auf das „Sie“ Wert legt, sollte dies auch auf der Weihnachtsfeier so beibehalten.

Anzüglichkeiten vermeiden: Spätestens am nächsten Tag sieht man die Kollegen wieder. Auch bei der Weihnachtsfeier sollte daher darauf geachtet werden, was man wie sagt und zu wem. 

Über den Chef lästern: Achtung wenn es auf den Chef zu sprechen kommt, vielleicht steht er direkt hinter dir!

Tanzen ohne Limit: Übermütige Dancing Queens & Kings dürfen ihre Krone für einen Abend ablegen. Die Tanzfläche darf zwar gerne belebt werden, auffällige Moves wie der Michael-Jackson-Moonwalk oder den Shakira-Hüftschwung sollte man sich aber besser für einen Abend im Freundeskreis aufheben.

Spontane Liebeleien: Liebesgeschichten mit Arbeitskollegen sind immer eine heikle Sache. Noch schwieriger wird es aber, wenn man den Ex-Liebhaber oder die Ex-Liebhaberin jeden Tag in der Kaffeeküche sieht. Also besser den Alkoholspiegel niedrig und die Hormone im Zaun halten.

Was übrigens auch nicht gut aufgenommen wird, ist, wenn man an der Bar alles auf den Chef schreiben lässt und sich anschließend aus dem Staub macht. Aber das sagt einem ohnehin der normale Hausverstand, richtig? ;-)