Dumm und dümmehr

Jim Carrey und Jeff Daniels sind dumm und dümmer wie eh und je. Das Original machte sie in den Neunzigern zu Hollywood-Größen. Jetzt kommt der Nachfolger "Dumm und Dümmehr" in die Kinos.

Das klamottige Roadmovie von 1994 führte zwei ziemlich beste, aber nicht gerade besonders helle Freunde quer durch die USA – auf der Suche nach einem Geldkoffer und einem Sack weit größerer Probleme. Jetzt sind die beiden wieder unterwegs, und sie haben nichts dazugelernt.

Dümmer geht’s nimmer: Was die beiden eint, ist ihr grenzwertiger Humor. Dabei ist Harry gar nicht zum Scherzen zumute, braucht er doch dringend eine Spenderniere. Als er von der Existenz einer vor Jahren unvermutet in die Welt gesetzten Tochter erfährt, machen sich die beiden Tollpatsche zu einer wahnwitzigen Reise auf.

Gags, Einfälle und selbst das Finale des Vorgängers imitiert „Dumm und Dümmehr“ frank und frei, als würde das alles einfach noch exakt so wirken wie vor 20 Jahren. Weniger eine Fortsetzung, eher ein notdürftiges Remake. Gefangen in der totalen Wiederholungsschleife: Tagträume mit Kampfeinlagen, eine Neuauflage des blinden Nachbarsjungen, der irgendwann mal lustige Schlusswitz. Wer darüber damals lachen konnte wird es auch diesmal tun. Aber mit einem seltsam schalen Geschmack im Mund.