Die Pinguine aus Madagascar

Agenten mit Frack und Flossen: Jetzt erobern vier Pinguine die Kinoleinwände - frech, vorlaut und zugleich liebenswert.

Die tierischen Geheimdienstler sind bereits in den «Madagascar»-Filmen zusammen mit den anderen New Yorker Zootieren und in einer extra für sie entworfenen TV-Serie aktiv. Jetzt gibt es das erste Supergeheimagenten-Abenteuer von Skipper, Kowalski, Rico und Private auf der großen Kinoleinwand. Um den Bösewicht Dr. Octavius Brine auszuschalten und die Welt vor ihrer Vernichtung zu retten, verbünden sich die vier Pinguine mit einem «Elite-Undercover-Interspezial-Sonderkommando» namens Nordwind, angeführt von einem Agenten namens Agent Geheimsache.

„Die Pinguine aus Madagascar“ liefern den Erwartungen entsprechende Kost, schräge Witze, ein buntes Abenteuer und vier kleine Kerle, die alle ihre Stärken und Schwächen haben und jeder hat seinen Moment im Rampenlicht. Dennoch bleiben sie der kleine Ableger und bereits die „Madagascar“-Reihe war nie der großartig inspirierte Wurf. Zu vorhersehbar, zu berechnend, ein Film für den kurzen Lacher zwischendurch. Kein großes Kino, aber gut für Familien mit Kindern: die Kleinen werden ihn lieben. Deswegen wurde er auch gemacht und wer „Madagascar“ mochte, wird auch die Pinguine in ihrem ersten Kinoabenteuer ins Herz schließen.