Die Frühlingsgefühle sind da

Mit dem Frühling kommt bei den meisten von uns die gute Laue zurück. Wir lachen, sind gut drauf und flirten. Die Frühlingsgefühle sind da.

Nach dem dunklen, kalten Winter bekommen wir im Frühling mehr Tageslicht ab und das wirkt positiv auf uns. Außerdem wird es wärmer und wir müssen uns nicht mehr in mehrere Schichten Kleider einpacken. Das führt zu mehr Wohlbefinden.

Bei dem Wechsel vom Winter auf den Sommer, also im Frühling, stellt unser Körper die Hormonausschüttung um. Im Winter wird auch tagsüber das Hormon Melatonin ausgeschüttet, dieses ist für unseren Schlaf zuständig und macht uns müde und träge. Sobald es länger hell ist und wir mehr Sonne sehen, wird die Melatoninausschüttung gesenkt und das Hormon Seratonin, das Glückshormon, übernimmt die Oberhand. Vor allem das Sonnenlicht stimuliert die Ausschüttung von Seratonin. Und diese Hormonumstellung merken wir im Frühling. Es geht uns besser und wir werden aktiver.

Und wieso sind wir jetzt nun empfänglicher fürs Flirten?
Bei den Männern liegt das wahrscheinlich an einem Hormon. Das Sexualhormon Testosteron hat einen Jahreszeitenrythmus. Vor allem im Frühling und Sommer wird besonders viel davon produziert. Dadurch fühlen sich die Männer in den warmen Monaten viel besser und sind eher zum Flirten aufgelegt. Bei Frauen gibt es solche jahreszeitbedingten Rythmen nicht.

Um das gute Gefühl im Frühling noch zu verstärken helfen Sport und viel Sonnenlicht. Auch ein morgendlicher Spaziergang, wenn es hell ist, ist zu empfehlen und hilft außerdem noch gegen die Frühjahrsmüdigkeit.