Die Christrose - ein charmanter Adventsgruß

Im Advent, alles andre im Winterschlaf ist, erwachen sie zum Leben: die Christrosen mit ihren extravaganten Blüten und glänzenden Blättern

Weiße Blüten mit gelben Staubfäden
Alle anderen befinden sich im Winterschlaf. Die Christrose öffnet hingegen genau jetzt ihre Blüten: Über dunkelgrünem Laub stehen die weißen Blüten, die in seltenen Fällen auch rosa oder rot sind. Die Knospen öffnen sich je nach Sorte bereits zwischen Ende November und Anfang Dezember. Andere Blüten zeigen sich erst im Januar oder Februar. Dabei kann Kälte und Frost der mehrjährigen Staude nichts anhaben, was ihr auch den Namen Schneerose eingebracht hat. So schön eine dekorierte Christrose auch aussieht: Ein Platz im warmen Zimmer bekommt ihr höchstens ein paar Tage. Um sie am Leben zu erhalten, sollte sie kalt stehen.

Staude wird bis zu 30 Jahre alt
Haben die immergrünen Stauden einen geeigneten Standort und werden sie in Ruhe gelassen, blühen sie 30 Jahre und länger. Dafür vergehen auch einige Jahre, bis die Christrose nach dem Aussäen das erste Mal Knospen bildet. Die lange Pflegezeit durch den Gärtner schlägt sich im Preis nieder. Statt sie anschließend zu entsorgen, sollte die prächtige Pflanze deshalb nach ihrem großen Auftritt als Weihnachtsdekoration im Garten ausgepflanzt werden.

Als Geschenk für das Jesu-Kind
Es wird auch eine Legende über die Entstehung der Art erzählt, die sich vor mehr als 2000 Jahren zugetragen haben soll. Demnach hatte ein Hirte auf dem Weg nach Bethlehem kein Geschenk dabei. Das brachte ihn zum Weinen. Dort, wo die Tränen auf die Erde fielen, wuchs eine Blüte so schön wie eine Rose. Der überglückliche Hirte brachte die „Christ-Rose“ dem Jesus-Kind als Geschenk.