Der Christbaum

Vom Kauf bis zur finalen Auswahl des Platzes in der Wohnung. Gartenexperte Andreas Modery erklärt worauf es zu achten gilt.

Christbaum-Kauf heißt Augen auf!
Einen frisch geschlagenen Baum erkennen wir zum einen daran, dass die Schnittfläche hell und nicht grau bzw. schwarz ist. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der Nadeltest – d.h. die Nadeln dürfen nicht abfallen, wenn man am Zweig „gegen den Strich“ mit den Fingern entlang fährt.

Christbaum richtig lagern
Christbäume sollten solange wie nur möglich im Freien bleiben. Deshalb wird der Baum nach dem Kauf erst mal an einem schattigen und windgeschützten Platz im Garten, auf Balkon oder Terrasse oder in einer hellen Garage gelagert. Erst kurz vor dem Fest wird der Baum ins warme Zimmer gestellt.

So bleibt der Christbaum in Form
Bis zu zwei Liter Wasser braucht der abgesägte Christbaum am Tag, damit er frisch bleibt. Deshalb wird der Baum nach dem Kauf zuhause nochmals frisch angesägt und in einen mit Wasser gefüllten Eimer gestellt werden. Das Netz kann ohne Probleme noch bleiben. Später in der Wohnung sollten wir einen zugigen Standort bzw. einen Platz direkt an der Heizung vermeiden – das lässt nur die Nadeln schneller rieseln.

Der richtige Platz für den Christbaum
Vor dem Aufstellen in der Stube schneiden wir nochmals eine ca. zwei Zentimeter dünne Scheibe vom Stamm ab. Dann erst stellen wir ihn in einen mit Wasser gefüllten Christbaumständer. Wer die Zweige von Zeit zu Zeit mit dem Blumensprenger befeuchtet, kann sich länger an duftenden grünen Nadeln erfreuen.
Expertentipp: als besonderen „Frischekick“ kann man dem „Gießwasser“ das Frischhaltemittel beifügen, das man immer für Schnittblumen bekommt. Auch bei Zugluft sind viele Weihnachtsbaum-Sorten empfindlich, deshalb nicht zu lange vor geöffnetem Fenster stehen lassen.

Christbaum richtig schmücken
Bekanntlich sind Christbäume unten immer breiter als oben. Deshalb  sollten wir die  großen Kugeln nach unten hängen und kleinere nach oben. Dieser Umgang mit dem Weihnachtsschmuck unterstützt die natürliche Form des Baumes.

Christbaumschmuck Trend 2017
Weihnachten 2017 geben vor allem sanfte Farben –  wie zartes Rosé, warme Haselnuss-Töne, edles Messing und Schneeweiß – den Ton an. Diese feinen Pastelltöne schaffen – ergänzt durch glänzendes Silber oder Gold – eine edle und zarte Weihnachtsatmosphäre. Gerade bei den hellen Tönen treten Oberflächen und Strukturen in den Vordergrund. Dunkles, tiefes Nachtblau und sattes Grün runden die stimmungsvolle Atmosphäre ganz natürlich ab.

Wer es klassisch mag, hat auch dieses Jahr Glück: Die Farbe Rot ist ein absoluter Evergreen zur Weihnachtszeit. Je nach Nuance – sinnlich-dunkel mit einem Hauch Violett oder klassisch-elegant – lassen sich unterschiedliche Stimmungsbilder schaffen. Hell-Dunkel-Muster, Rillen, Webeffekte und Vergoldungen zeigen, wie vielfältig Rot sein kann.