Buntes Treiben mit Primeln & Co

Ob Tulpen, Hyazinthen, Krokus  oder Primeln & CO – diese vorgetriebenen Pflanzen in kleinen Töpfen warten darauf, dass sie bei uns ein Plätzchen finden. Bei der Suche nach Gefäßen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt – auch alte Kochtöpfe oder Kaffeeschalen machen als Blumentopf eine gute Figur.

Wichtig ist, dass diese blühenden Farbtupfer eine gute Blumenerde bekommen, die auch das Wasser und Nährelemente speichern kann. Zudem sollte sie sogenannte „strukturstabilisierte Stoffe“ wie Kokos, Holzfasern und Lavasteinchen besitzen. damit die Erde schön luftig bleibt.  Auch torffreie Erden sind geeignet, wenn sie grobe Faserstoffe enthalten. Ganz wichtig bei den Gefäßen ist ein Abflussloch, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Stauende Nässe verträgt keine Pflanze, da an die Wurzeln kein Sauerstoff mehr kommt und sie schließlich absterben.

Meist stehen die Pflanzen nur wenige Wochen in den Gefäßen bis sie abgeblüht sind. Deshalb können sie relativ dicht gepflanzt werden. Ein Nachdüngen ist nicht nötig, da die neue Erde schon ausreichend Nährstoffe besitzt.

Expertentipp: Diese Frühlingsboten können auch im Freien stehen! Da diese Pflanzen in Gewächshäusern vorgezogen sind, sind sie natürlich nicht so robust wie unsere Garten-Zwiebelblumen. Deshalb: Sind tiefe Temperaturen unter Null Grad Celsius angekündigt, so schützen wir sie!  Entweder wir räumen sie nah ans schützende Haus oder wir decken unsere Frühlingsboten zu. Dazu eignen sich Gartenvlies oder  mehrere Lagen Zeitungspapier.

Wer die Boten des Frühlings lieber im Haus haben möchte, muss ihnen einen hellen und vor allem kühlen Platz geben. Stehen die Pflanzen zu warm und zu dunkel, verblühen sie schnell und wachsen lang und dünn in die Höhe.

Und nicht vergessen: Nach der Blüte können Sie vor allem die Zwiebelblumen im Garten auspflanzen, wo sie nächstes Jahr wieder blühen werden.