Black Sea

 

Kevin Macdonalds Abenteuerfilm «Black Sea» taucht der britische Schauspieler Jude Law mit dem U-Boot ab, um mit einer verwegenen Crew auf eine gefährliche Schatzsuche zu gehen.

Kapitän Robinson (Jude Law)hat den Großteil seines Lebens unter Wasser im U-Boot verbracht. Viel Zeit für Familie blieb da nicht. Frau und Kind haben ihn schon lange verlassen. Jetzt verliert er auch noch seinen Job. Als Robinson von einem deutschen U-Boot hört, das seit dem Zweiten Weltkrieg vor der georgischen Küste auf dem Grund des Schwarzen Meeres liegt und einen Goldschatz in sich bergen soll, sieht er seine Chance auf Gerechtigkeit gekommen. Ein mafiöser Sponsor ist schnell gefunden, und eine Crew aus abgewickelten britischen wie russischen Seeleuten macht sich in einem rostigen U-Boot auf die Suche nach dem Nazi-Gold.

Robinson hat allen Männern einen gleichen Anteil versprochen.. Es dauert nicht lange, bis es unter Wasser zu Mord und Totschlag kommt – schließlich erhöht sich mit jedem Toten der Anteil für die Überlebenden. Black Sea fährt alles auf, was ein anständiger U-Boot-Film haben muss. Hämmernde Maschinen, Streit, Klaustrophobie, klackerndes Metall, Angst, Explosionen, Tod, das immer unheilvoll klingende Echolot, Schlägereien, Schlagseite, Verrat, Feigheit, Raserei, eindringendes Wasser, Geschrei, verzerrte Gesichter - und das blutige Ohr von Jude Law.

Trotz Schwächen in der Charakterzeichnung und einigen punktuell auftretenden Längen erweist sich „Black Sea“ als spannender Abenteuer-Thriller vor einer effektiv in Szene gesetzten Kulisse. Düster, routiniert und mit Überraschungseffekt.